Umstellung gelungen: Die Ölfeuerung des Druckereigebäudes und des nebenstehenden Wohnhauses konnte abgebaut werden. Dies dank einer neu entwickelten Wärmepumpe und einem ausgeklügelten Wärmetauschsystems, das die bei der Produktion von Drucksachen entstehende Abwärme für die Heizung von Wohnhaus und Druckerei nutzt.

Mit den vor acht Jahren getätigten Investitionen in neue Druckmaschinen mit Wärmerückgewinnung tat die Jost Druck AG den ersten Schritt zum modular aufgebauten Energiekonzept. Da kein System die sinnvolle Abnahme der beim Druckprozess entstehenden Wärme garantieren konnte, verpuffte die Abwärme (= Energie) einfach in die Luft. Unter der Leitung von Ingenieur Viktor Hugi, Hugi Engineering GmbH, entwickelten deutsche Ingenieure ein komplett neues Wärmetauschsystem, das es ermöglicht, diese Abwärme mit wenig Energieaufwand auf die erforderlichen 60° C Wärme zu bringen. Fünf 1’000-Liter-Speicher sorgen dafür, dass selbst bei länger ausbleibender Produktion (Wochenende, Feiertage) in warmen Räumen gewohnt werden kann und auch die Druckereiräume nicht abkalten.

Die Frischwassererwärmung für Bad, Dusche und Küche erfolgt direkt bei Gebrauch mittels Wärmepumpe. So wird die Ölheizung völlig überflüssig und kann abgebaut werden. Der jetzt getätigte Schritt spart Heizkosten und vermindert den jährlichen CO2-Ausstoss um ca. 39 Tonnen.




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